Über 200 Jahre alt, aber immer noch neugierig auf die Zukunft,

das ist die Casino-Gesellschaft Köln 1809. Kölner Bürger aus Wirtschaft und Verwaltung gründeten während der französischen Besatzungszeit unseren Verein mit dem Ziel, gesellschaftliches Leben zu fördern und Bildung und Kultur vorurteilsfrei anzugehen. Unter den Gründern finden sich bekannte Namen wie Dumont, Farina, Herstatt, Boisseree, Oppenheim, von Wittgenstein und viele weitere.

Als in Köln verwurzelter Verein weisen wir augenzwinkernd darauf hin: Die Casino-Gesellschaft ist keine Karnevalsgesellschaft, auch wenn der allererste Kölner Karnevalsprinz – damals noch „Held Karneval“ – der Casino-Gesellschaft entstammte. Bei aller Zuneigung zu kölschem Humor und Brauchtumspflege sehen wir uns doch in erster Linie in der Tradition einer bürgerlichen Gesellschaft, die es sich gemäß dem aufklärerischem Leitspruch „sapere aude“ – also „Wage es, weise zu sein“ – zur Aufgabe macht, die Neugierde und das Wissen ihrer Mitglieder zu vermehren.

Wie also ist das typische Casino-Mitglied? Wissbegierig – und nicht allwissend, kontaktfreudig – aber nicht dampfplaudernd, traditionsbewusst – und trotzdem weltoffen – und ausgestattet mit einer wo auch immer entsprungenen Zuneigung zu Köln, auch oder gerade wenn der eigene Lebensmittelpunkt heute ganz woanders ist.

Köln um 1809

 

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